Auf dem Weg zum großen Ganzen

 In Wissenswertes

07:00 Uhr

Mit Kurs auf die Arbeit schreite ich durch geheimnisvolle Stille des frühwinterlichen Morgens. Noch spenden nur die Straßenlaternen spärliches Licht, doch schon in wenigen Stunden weicht der wabernde Dunst über der Straße den Sonnenstrahlen des neuen Tages.

Aus dem Nebel schälen sich erst die Umrisse der Firma, dann die eines LKW, der augenscheinlich schon früh den Weg zu uns gefunden hat. Un- aber nicht außergewöhnlich.

Außergewöhnlich ist eher der Blick, den unser Logistiker Michi mir zuwirft, als er mich ungewöhnlich früh in die Firma kommen sieht.

Seine Reaktion erfolgt mit einer Mischung aus Belustigung und Verwunderung:

„Na, konntest du nicht schlafen heut´ Nacht?“

„Dir auch einen guten Morgen, Michi.“

Lachend gehen wir beide unserer Wege.

Er mit der Ameise in Richtung Verladerampe, ich ins Büro.

Das sind bei uns die Schauplätze der Warenanlieferung und damit sind wir auch direkt beim ersten Thema des heutigen Beitrags.

Wenn ein LKW kommt, klingelt hinten im Lager erstmal das Telefon, bevor Michi dann nach vorne kommt, um seiner Arbeit nachzugehen.

Sprich: Ware abladen, Lieferpapiere auf ihre Richtigkeit prüfen, Wareneingangsformular ausfüllen.

Michi beim Entladungs-Duett mit dem LKW-Fahrer unseres Lieferanten

Die Formulare enthalten alle gesetzlich und firmenintern relevanten Informationen.

Bezeichnung des Artikels, Menge, Charge, Nummer des Lieferscheins.

Im Falle von Rohware noch das Mindesthaltbarkeitsdatum, die Bio-Nummer und ob alle Plomben unversehrt sind.

Die nächste im Bunde ist Susanne. Sie ordnet die Lieferungen den entsprechenden Bestellungen in unserem ERP-System zu, um diese dann zu buchen.

Kurz darauf folgt ein Summen vom Drucker vor der Tür des Büros und schon kann Michi die Ware mit unseren eigenen Etiketten versehen.

Die Scan-Station zur Erfassung von Wareneingängen. Software: Selfmade.

Die sind wichtig, damit wir alle unsere Lagerbewegungen quasi in Echtzeit digital festhalten können.

Angenommen Du bist unser Kunde und hast Ware zu uns liefern lassen, bekommst Du eine kurze Info-Mail über den Erhalt der Ware. So weißt Du immer Bescheid, ob Deine Sachen auch bei uns angekommen sind und dass alles in Ordnung ist.

Äußerst nützlich für die Auftragsplanung.

Dazu kommen wir jetzt.

Falls Dich interessiert, wie die Zusammenarbeit mit uns vor der Produktion aussieht, kannst du das hier nachlesen. Ich knüpfe jetzt dort an, wo Deine Wünsche in die praktische Umsetzung innerhalb der Firma münden.

Aus jedem im System hinterlegten Kundenauftrag generieren wir einen entsprechenden Fertigungsauftrag für die Produktion.

Damit keine Fragen offen bleiben, wird alles dokumentiert.

Der Fertigungsauftrag gibt dem Team sämtliche Daten, die es zur korrekten Ausführung seiner Tätigkeit benötigt.

Diesen Teil sichern wir durch ein System mehrfach ab, um die Richtigkeit des Auftrags zu gewährleisten:

  1. Jeder Auftrag wird dreifach überprüft und per Unterschrift abgesegnet
  2. Die Rohware wird farblich mit Aufklebern und zugehöriger Auftragsnummer markiert

Diese Darstellung beschreibt den gewohnten Gang der Dinge. Natürlich kommt auch mal was dazwischen und erfordert schnelles Umdenken.

Tatsächlich herrscht hin und wieder sogar Verwunderung, wie wir es mal wieder geschafft haben, die teilweise absurden Herausforderungen zu meistern.

Auf der anderen Seite gibt uns gerade das ein erhebendes Gefühl. Die Team-Chemie stimmt und die einzelnen Elemente und Prozesse des Unternehmens greifen wirkungsvoll ineinander.

Das nächste Glied in der Kette ist die Bereitstellung. Die werde ich in einem folgenden Beitrag zusammen mit der Produktion näher beleuchten.

Zum ersten Beitrag der Serie geht es übrigens hier.

Mission Zukunft. Wir gehen voraus, bist Du dabei?

Bis zum nächsten Mal und bleib‘ neugierig!

Beste Grüße

Christian

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