Wurzeln schlagen – Wachstum ernten

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Wie bereits im Vorfeld angekündigt, sind wir auch dieses Jahr wieder zur Biofach gefahren, um den Blick schweifen zu lassen. Eindrücke sammeln, mit Kunden und solchen, die es werden könnten unterhalten. Forschen, was die Kollegen aus der Branche so machen.

Dieses Mal war es besonders spannend, denn zwei Dinge wurden uns hier eindrucksvoll vor Augen geführt.

  1. Die Wandlung der Veranstaltung und der Industrie an sich
  2. Die veränderte Selbstwahrnehmung der Firma

Zwischen diesen beiden Punkten sind interessante Parallelen zu erkennen, auf die ich gerne näher eingehen möchte.

Wer unseren Jahresrückblick gelesen hat, der weiß, dass sich bei uns, ähnlich wie bei der Biofach, einiges getan hat.

Was genau das bedeutet und wie das zur Biofach passt, folgt jetzt.

Der Puls der Zeit

Alles ist ständig im Wandel begriffen. Heutzutage schneller denn je. Strukturen erheben sich, andere zerfallen.

Zu letzteren zählen sicherlich auch solche, die sich zu lange im Krebsschritt nur seitwärts bewegt haben, anstatt mit den Veränderungen der Zeit mitzuhalten.

Zu ersteren zählt sicherlich auch die Biofach. Das machte Fabian direkt zu Anfang deutlich, als er anfing, über die Messe zu sprechen.

Eine Veranstaltung, die früher noch etwas alternativ und verschlafen wirkte, ist in der Moderne angekommen und trägt den Geist der Industrie mit sich.

Ihre ursprünglichen Ansprüche an Ökologie und Nachhaltigkeit hat sie dabei behalten. Man hat das Gefühl, die Branche ist zusammengerückt und fühlt sich wohl, ein Teil von ihr zu sein.

Eine wertgebende Wechselwirkung

Als Teil der Branche möchte man sich natürlich auch mit ihr identifizieren können. Das funktioniert nur, wenn die eigenen Werte mit denen der Umwelt einhergehen.

Das Gefühl, auf derselben Welle unterwegs zu sein, macht optimistisch. So sind wir ein Teil der Summe, deren Wert in seiner Gesamtheit über den der Einzelnen hinauswächst. Daraus ergibt sich der Fortschritt der Industrie, der sich im Endeffekt auch auf uns auswirkt.

Dementsprechend schaut man gemeinsam über den Tellerrand, um den fortwährend wachsenden Ansprüchen immer einen Schritt voraus zu sein und, vielleicht Träume ich hier bereits ein bisschen, Teile dieser Ansprüche sogar selbst zu definieren.

Es ist nun einmal so, dass wir als Lohnabfüller ein Knotenpunkt sind. Das verstehen wir. Vieles läuft bei uns zusammen. So bestimmen wir die Qualität der Ware, die Du in den Regalen findest, maßgeblich mit.

Und genau hier liegt der Hund begraben:

Je mehr wir unseren Teil beitragen, desto näher sind wir am Kern der Wertschöpfung und desto selbstbestimmter können wir an der Richtung mitwirken, in die wir gehen.

So ist die Biofach nicht nur ein Ort der Zusammenkunft und Kommunikation, sondern gleichzeitig eine Gelegenheit, die eigene Position innerhalb der Industrie zu kalibrieren.

Also, wie passt das jetzt alles zu uns?

Die Parallelen

Zum einen geht es um Verantwortung, auf die ich in einem anderen Post noch einmal näher eingehen werde.

In diesem Kontext geht es vor allem um die eingangs erwähnten Veränderungen. Wir haben viel geschafft und mit dem IFS 6.1 Zertifikat haben wir den Bemühungen des letzten Jahres die Krone aufgesetzt.

Anstatt auf Zehenspitzen über den Rand zu spähen, haben wir uns mittlerweile mit einem mächtigen Klimmzug auf die nächste Ebene gehievt.

Ein Kraftakt, der uns als Team in dem Selbstverständnis stärkt, äußerst fähig und harmonisch zu sein.

Ein Kraftakt, der uns als Firma darin bestätigt, funktionierende Strukturen auf einem soliden Fundament errichtet zu haben.

Das gab einen Push, mit dem wir auf die Biofach gegangen sind und der sowohl das Erlebnisgefühl als auch den Umgang mit den Mitstreitern der Industrie beeinflusste.

Und wer weiß, vielleicht ist ja auch gerade dieser Push entscheidend dabei, sich wirklich als wertgebender Teil der Industrie zu begreifen.

Und wenn dem so ist, dann lässt das nur einen möglichen Rückschluss zu: genauso weitermachen!

Forschen, was möglich ist. Grenzen austesten. Über sie hinauswachsen.

Wenn die nächste Biofach ansteht, ist eine Sache klar: ich werde mir diesen Beitrag nochmal durchlesen und mich fragen, was sich verändert hat.

Bis dahin heißt es nach wie vor:

Mission Zukunft. Wir gehen voraus, bist Du dabei?

Bis zum nächsten Mal und bleib‘ neugierig!

Beste Grüße

Christian

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