Das OMR 2019

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Vorletzten Dienstag und Mittwoch war es wieder soweit: Marketing-Begeisterte aus aller Welt stürmten das OMR Festival in den Hamburger Messehallen.

Dieses Mal war auch ich mit von der Partie. Vorbereitung ist alles, also schaute ich mir im Voraus Videos vom letzten Jahr an und bewarb mich fleißig um Plätze in den zusätzlichen Vorträgen, die neben den drei großen Bühnen und haufenweise Ausstellern zusätzlichen Input für alle Interessierten boten.

In einem Land nach unserer Zeit

Was das OMR-Team im Endeffekt für uns vorbereitet hatte, lag allerdings jenseits meiner Vorstellungskraft. Die Messehallen in Hamburg wurden zum Ballungszentrum für zehntausende von Menschen, die je nach Bedarf auch im näheren Umfeld noch massenhaft Möglichkeiten hatten, Unmengen an Wissen aufzusaugen.

Man fühlt sich ein bisschen so, als wäre man zum ersten Mal bei einer Filmproduktion, nachdem man jahrelang nur im Kino war, um das fertige Produkt zu betrachten.

Jeder sieht haufenweise Werbung, wenn er sich im Internet bewegt und jedem ist auch klar, warum es für Firmen notwendig ist, auf sich aufmerksam zu machen.

Eine der drei großen Bühnen

Die zugrundeliegenden Mechanismen sind weitaus facettenreicher, als man sich als Branchen-Fremder vorstellen kann. Und selbst als jemand der sich mit der Thematik befasst, ist das tatsächliche Ausmaß des Wettstreits unglaublich beeindruckend.

Die Schlacht um Aufmerksamkeit wird unerbittlich fortgeführt und fördert ungeahnte Kreativität auf der Suche nach Möglichkeiten, sich von anderen abzuheben. Davon sprach unter anderem auch OMR-Gründer Philipp Westermeyer.

Nach der Pflicht kommt die Kür

Dass das allerdings nicht alles ist, zeigte ein Beitrag zur digitalen Transformation anhand der Firma Emmi, dem größten milchverarbeitenden Betrieb der Schweiz.

Besonders interessant war hier für mich, wie alles miteinander verwoben ist. Ganz nach dem Butterfly-Effekt können kleine Änderungen große Auswirkungen haben. Potenziale werden freigesetzt, von denen man vorher nicht einmal wusste, dass es sie gibt. Alles in einem war der Vortrag ein sehr eindrucksvolles Beispiel für die Wichtigkeit von grundlegender Arbeit.

Wie in der Medizin hilft es wenig, Symptome zu bekämpfen, wenn man die Ursache nicht kennt. Das führt im Endeffekt nur zu falschen Lösungsansätzen und beseitigt das eigentliche Problem nicht. Gleichzeitig musste ich an die OMK in Lüneburg denken, als es um Markenidentität ging. Auch hier gilt es, den richtigen Samen zu säen, sodass dieser schöne Blüten hervorbringt, anstatt einen Pinsel zu nehmen und die welken Blätter anzumalen.

All good things…

OMR Aussteller-Halle

Dass zwischen dem ganzen Input dem ein oder anderem mal der Kopf raucht, ist wohl mehr als verständlich und auch hierfür wurde Abhilfe geschaffen. Draußen gab es Musik, Tanzeinlagen und natürlich ausreichend Verpflegung, um erstmal alles sacken zu lassen.

Zum Feierabend gab es dann noch die Aftershow-Party, wo die Besucher auf der Tanzfläche einmal alles abschütteln konnten, was sie sich den Tag über aufgeladen hatten.

Auf dem OMR-Festival, gab es so ziemlich alles, was man sich wünschen konnte und noch mehr. Ich war und bin schwer beeindruckt, was das OMR-Team hier in Hamburg auf die Beine gestellt hat und frage mich jetzt schon, wie sie das nächstes Jahr übertreffen wollen.

Eins ist, denke ich, sicher: Wir dürfen uns wieder auf Top-Speaker, eine Menge bekannte Gesichter und eine fette Party freuen. Wer weiß, vielleicht werden wir ja selber irgendwann einmal Teil eines Vortrages und können unsere Werte auf dem OMR-Festival vermitteln.

Und bis es soweit ist, heißt es mal wieder:

Mission Zukunft. Wir gehen voraus, bist Du dabei?

Bis zum nächsten Mal und bleib‘ neugierig!

Beste Grüße

Christian

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