Die Zukunft – ein Ausblick

 In Wissenswertes

Heute möchte ich ein Thema ansprechen, das vor allem in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat:

Die Rolle eines Unternehmens in der Gesellschaft.

Dieser Beitrag ist eine Annäherung an eine Definition unserer Rolle als Unternehmen und Möglichkeiten der Einflussnahme.

Einfluss nehmen zu können setzt voraus, die nötigen Kapazitäten zu haben. Das beinhaltet zum einen unseren Erfahrungsschatz auszuweiten und dementsprechend auch, sich als Firma zu entwickeln, zu wachsen.

Dieser Gedanke wird gleichzeitig durch offensichtliche Vorgänge des Marktes genährt:

Woher weiß ich, dass kein anderer kommt, um mir meinen Rang streitig zu machen?

Schauen wir mal hinter diese Frage, wird schnell klar, wo das Problem liegt.

Der ewige Kampf

Wie die Antilope blickt man ständig nach hinten, um eine Ahnung zu bekommen, wie dicht der Verfolger einem auf den Fersen ist, obwohl man doch eigentlich viel lieber mit Simba und Konsorten eine kleine Teeparty am See veranstalten würde.

Doch es ist nicht nur gesellschaftliches Umdenken, das den Wettbewerb in der bisherigen Form nicht mehr zeitgemäß erscheinen lässt. Auch die Natur macht uns, durch die begrenzt nachwachsenden Ressourcen, irgendwann einen Strich durch die Rechnung.

Dennoch wächst die Wirtschaft und das wohl nicht zuletzt getrieben durch Konkurrenzdenken und den Willen, sich zu behaupten.

Kurz gesagt:

Das Wesen des Marktes führt uns zu unseren Wurzeln. Wie ein Sumoringer, der versucht den anderen aus dem Ring zu drängen, will man sein Überleben im Wettkampf sichern. Auf der anderen Seite haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, rücksichtsvoller zu sein und mit dem was uns vom Tier abhebt, ein Reglement zu schaffen, mit dem alle zufrieden sind.

Die nächste Ebene

Nächste Frage:

Womit sind alle zufrieden?

Schwer zu sagen. Womöglich unmöglich. Aber reicht das als Grundlage, um nur nach dem eigenen Sinn zu handeln?
Ist ein kompromissorientierter Diskurs nicht viel angebrachter?

Dass viele Menschen aus vielen Umfeldern viele Meinungen produzieren, ist klar. Als logische Konsequenz kann und wird jeder immer weitestgehend im Rahmen des eigenen Ermessens agieren, solange man nicht aufeinander zugeht.

Wenn es dann jedoch um soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit geht, kann sich allerdings schnell der Eindruck aufzwängen, dass die gesellschaftliche Meinung für Unternehmen oftmals nur ein Marketinginstrument ist.

Eine neue Denkweise

Wir halten es für wichtig, gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten. Unsere Gesellschaft ist, mit kleinen Unterbrechungen, das Produkt fortwährender Kooperation. Das zeigt sich schon allein im ewigen Zusammenschluss kleiner Verbände zu großen Staaten. Ohne Kooperation wäre auch der Wettbewerb, wie wir ihn heute kennen, nicht möglich. Die Basis ist also durchaus vorhanden. Jetzt liegt es an uns, Größe zu beweisen und den nächsten Schritt zu gehen.

Wir sind der Ansicht, dass uns eine neue Ära bevorsteht. Eine Ära, in der Kooperation nicht für den Zusammenschluss vieler für das Interesse einiger steht, sondern in der Kooperation bedeutet, für gemeinsame Interessen zu arbeiten und diese im überschaubaren Maßstab zu halten.

Dazu ist es notwendig, die Barrieren zwischen Unternehmen und Gesellschaft aufzuheben. Dafür muss jedes Unternehmen für sich selbst die Voraussetzungen schaffen und anderen zeigen, wie man es machen kann.

Wir wollen nicht schneller, härter, besser.
Wir wollen gemeinsam, friedlich und nachhaltig.

Der bisherige Verlauf der Geschichte macht deutlich, dass kooperative Verflechtungen deutlich widerstandsfähiger sind, als Protektionismus und, salopp gesagt, Eigenbrötlerei.

Durch Kooperation können wir ein Umfeld schaffen, von dem alle gleichermaßen profitieren.

Genau das ist unser Wunsch & Ziel.

Mission Zukunft. Wir gehen voraus, bist Du dabei?

Bis zum nächsten Mal und bleib‘ neugierig!

Beste Grüße

Christian

Recent Posts

Leave a Comment